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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0005565204 556520 -   € -   €
 
 
 

Dürr halten


26.10.2001
LB Baden-Württemberg

Harald Rehmet, Analyst der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), bewertet die Dürr-Aktie (WKN 556520) mit "halten".

Das Stuttgarter Unternehmen zähle zu den führenden Anbietern von Produktionssystemen für die Automobilindustrie. Der Konzernumsatz sei 2001(9 Monate) auf Paint Systems 43%, Automotion 22%, Environmental 3%, Ecoclean 12%, Services 6% und Measuring Systems 14% entfallen. Dürr beschäftige 12.823 Mitarbeiter und erziele ca. 80% des Umsatzes im Ausland.


Der Konzernumsatz sei in den ersten neun Monaten um 22% auf 1,45 Mrd. Euro gestiegen, wobei das interne Wachstum im einstelligen Bereich gelegen sein dürfte. Der Auftragseingang habe mit 1,42 Mrd. Euro knapp darunter gelegen und sei damit 7% unter dem Vorjahresniveau geblieben. Der Auftragsbestand habe zum 30.09.01 1,25 Mrd. Euro erreicht (Vorjahr 1,40 Mrd. Euro). Der bereits zum Halbjahr zu verzeichnende Trend, einer überproportionalen Verbesserung des EBITDA (+49 % auf 89,2 Mio. Euro) bei geringfügiger Veränderung des EBT (+3 % auf 20,1 Mio. Euro) habe sich im dritten Quartal fortgesetzt. Die Ursachen seien neben den Firmenwertabschreibungen vor allem in der kräftige Ausweitung des negativen Finanzergebnisses zu sehen.

Die Auswirkungen der wirtschaftlichen Stimmungsverschlechterung nach dem 11.09. machten sich zunehmend bemerkbar. Obwohl die Projektlage in Europa und China (zuletzt Grossaufträge über 113 Mio. Euro) noch als stabil bezeichnet werde, steige die Zurückhaltung bei der Auftragsvergabe bzw. seien in Einzelfällen in den USA bereits kleinere Projekte gestoppt worden. Die pessimistischen Prognosen für den Pkw-Absatz in USA und Europa seien nicht dazu angetan die Investitionsbudgets der OEM’s auszuweiten. Man habe daher die Schätzungen grundlegend überarbeitet. Obwohl Dürr seine Prognosen für 2001 weitgehend bestätigt habe, habe man auch die bisher eher optimistischen Annahmen für das laufende Jahr zurück genommen. Da der Auftragsbestand zum Jahresende deutlich abgebaut werden dürfte und sich im ersten Halbjahr 2002 keine deutliche Konjunkturerholung abzeichne, erwarte man im nächsten Jahr eine tendenziell rückläufige Geschäftsentwicklung. Die für die zweite Jahreshälfte unterstellte Marktbelebung sollte dann 2003 zu wieder steigenden Umsätzen (+ 5%) und Ergebnissen (Ergebnis je Aktie + 24% auf 2,23 Euro bzw. 3,54 Euro ohne Goodwillabschreibungen) führen.

Die Prognosesicherheit für 2002 sei zur Zeit noch stark eingeschränkt. Mit einem EV/EBITDA- von 5,3 und einem Kurs/ Buchwert-Verhältnis von 1,1 sei die Dürr-Aktie im Peergroup-Vergleich nicht teuer.

Vor allem im Hinblick auf den für Dürr wichtigen US-Markt neigen die Experten der LBBW jedoch momentan zur Vorsicht und stufen die Aktie von "akkumulieren" auf "halten" zurück.




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